Apples eigene Antiwerbung

Gestern in Zürich, als ich eine Apple-Werbung sah, musste ich lachen.

Der arme Mann, der so angestrengt am Bildschirm zu arbeiten scheint, sitzt vor einem abgeschalteten Mac. Man erkennt es daran, dass der Apfel nicht leuchtet.

Ein Bild, ideal für einen Verriss.

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La Bohème

Wo: Theater Freiburg
Wann: 23.06.18
Wie: enttäuschend von Puccini, sonst recht gut

Puccini hatten wir noch nicht gehört und La Bohème hörte sich interessant an. Leider hat uns die Musik nicht so gefallen. Es gab viele Rezitative, keine längeren zusammenhängende Melodien, nichts, das im Ohr geblieben wäre. Sehr schade. Das Bühnenbild war, wie mittlerweile üblich, recht karg. Super ist, dass es jungen, guten Nachwuchs auf der Bühne gibt. Gesang und Spiel haben ein wenig über die kompositorischen Mängel hinweggeholfen.

Eigentlich haben mich nur zwei Szenen berührt:
– Collines Dank- und Abschiedslied an den alten Überwurf „Vecchia zimarra, senti“ etwa 15 Minuten vor Schluss (Durchhaltevermögen!)
–  Marcellos Aufruf an Rodolfo „Coraggio!“ (das drittletzte Wort vor dem Ende) [Link zum Libretto]

Direkte Demokratie

Na, das nenne ich `mal Volkswille in der Schweiz. Freiwillige Zensur des Internets und weiter den Banken erlauben Buchgeld zu erzeugen, um es dann für hohe Zinsen zu verleihen. Der einarmige Bandit freut sich.

Super gemacht! … und es geht noch mehr, wartet es nur ab.

Nichtsnutz

Wo: ThiK Baden
Wann: 02.06.18
Wie: empfehlenswert; viel gelacht, viel nachgedacht, langer Applaus

Gestern hatten wir einen lustigen und auch nachdenklichen Abend im Theater. Das Stück „Nichtsnutz“ wurde aufgeführt von Ueli Bichsel und Silvana Garguilo und handelt von einem Paar, dass sich selbst ein Gefängnis baut und darin ihre Sicherheit findet.

Schöne Momänt…

Die Dialoge pointierten alltäglich beobachtete Stereotypen und karikierten die Angst vor dem Fremden und dem Sicherheitsdenken. Schliesslich endete das Paar in einer selbsterrichteten Zelle, in der sie ihre Situation schönredeten.